Am 12. März 2026 fand im Groundlift Studio in Stegen, nur wenige Schritte vom Ammersee entfernt, die zweite Ausgabe des Vision Circle Business Talk Networking Events statt. Gastgeberin Sinja Grimme, CEO und Gründerin von FARBE BLAU sowie Herausgeberin des Fünfseenland Magazins, brachte mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und Unternehmertum zusammen, um über eines der derzeit relevantesten Wirtschaftsthemen zu diskutieren: „Made in Germany – die Bedeutung für Marken, Unternehmen & Wirtschaft“.
Das Format schafft Raum für Austausch über Zukunftsfragen in der Region und zeigte auch an diesem Abend, wie groß das Interesse an gemeinsamer Verantwortung und konstruktivem Dialog ist.

Aktuelle Perspektiven auf ein Traditionslabel
In einer lebendigen Paneldiskussion, moderiert von Patricia Platiel (Mitglied der Chefredaktion BILD, Ressortleiterin Wirtschaft), diskutierten Sinja Grimme, Peter Gross (CEO Designplus GmbH), Tijen Onaran (Unternehmerin & Investorin), Alexander Range (Studioleiter RTL NEWS Süd), Sven Wedig (CEO Vollpension Medien GmbH) und Andreas Wolf (Managing Director BBG Innolabs; BABOR Beauty Group) über die Zukunftsfähigkeit von „Made in Germany“.
Im Mittelpunkt standen Fragen nach Relevanz, Identität, Innovationskraft und Vertrauen. Besonders ausdrucksvoll waren die klaren Worte der Expertinnen und Experten auf dem Podium.
Tijen Onaran betonte: „Deutschland ist eine Wirtschaftskraft. Wir brauchen echtes Machertum – mit Motivation hat jeder eine Aufstiegschance.“
Alexander Range stellte die Dringlichkeit eines Umdenkens heraus und sagte: „Wir schaffen uns selbst ab, wenn wir nicht in die Gänge kommen.“
Und Sinja Grimme unterstrich die Notwendigkeit, das Herkunftssiegel neu zu definieren: „Wir müssen ‘Made in Germany‘ emotionalisieren und durch Storytelling neu aufladen – vor allem für die junge Generation.“

Klarer Ruf nach Veränderung
Auch die Beiträge aus dem Publikum – einige davon lokale Unternehmerinnen und Unternehmer – zeigen, wie viel Energie in der Region steckt. Die Diskussion machte deutlich, dass das reine Qualitätssiegel heute nicht mehr genügt. Agilität, Schnelligkeit und dynamisches Handeln müssen stärker Teil des wirtschaftlichen Selbstverständnisses werden. Ebenso wurde mehrfach betont, dass neue Rahmenbedingungen notwendig sind, damit „Made in Germany“ im internationalen Wettbewerb wieder an Gewicht gewinnt.

Inspirierende Atmosphäre im Groundlift Studio
Das Groundlift Studio in der historischen Brauerei Stegen bot erneut den passenden Rahmen für intensiven Austausch und konstruktive Debatten. Die besondere Atmosphäre trug dazu bei, dass sich der Vision Circle ein weiteres Mal als bedeutendes Format für regionale sowie überregionale Entscheidungsträger positionierte.
Zum Abschluss betonte Gastgeberin Sinja Grimme, wie wichtig der übergreifende Dialog in Zeiten starker wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen ist und dass Initiativen wie der Vision Circle Orientierung und neue Impulse ermöglichen.
Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorn: Der Vision Circle #3 befindet sich in Planung und wird im Herbst 2026 stattfinden. Die Vorfreude auf weitere Impulse und die Fortsetzung des regionalen Dialogs ist groß.